15.07.17

Rollfähige Fahrzeuge

Der Bau von rollfähigen Fahrzeugen ist zwar schon fast ein Klassiker im Sachunterricht, aber trotzdem möchte ich euch stolz die Ergebnisse meiner 3. Klasse präsentieren:



Bevor es losging, haben sich die Schüler auf die Suche nach geeigeneten Alltagsmaterialien gemacht. Hier eine unvollständige Auwahl: 

Räder: Deckel von Schraubgläsern, Holzscheiben, Korken 
Achsen: Strohhalme, Schaschlikspieße, Holzstäbe 
Karosserie: Pappschachteln, Obstschalen, Milch- oder Saftkartons 
Sonstiges: Nägel, Schrauben, Knete, Klebeband, Zirkel, Hammer, Handbohrer

 Anschließend haben wir uns auf folgende Kriterien für die Fahrzeuge geeinigt:

Kriterien für gute Fahrzeuge

  • Das Fahrzeug rollt eine Rampe runter.
  • Das Fahrzeug fährt geradeaus.
  • Alle Räder berühren den Boden.
  • Das Fahrzeug geht nicht kaputt.  
  • Alle Räder drehen sich.   

Die Schüler haben in Zweierteams an ihren Fahrzeugen gearbeitet und die Zwischenergebnisse jeweils am Stundenende im "Erfinderkreis" vorgestellt. Bei einem Abschlussrennen haben wir dann mit großer Spannung getestet, welches Fahrzeug am weitesten rollen kann. 
Zum Ende der Einheit haben die Schüler einen Abschlussbericht zu ihrem Fahrzeug verfasst. 

Zusatzaufgabe: Einen Antrieb erfinden


Download-Tipps

Einen hilfreichen Artikel mit dem Titel "Mein Fahrzeug fährt am besten" von Birgit Eikmeyer und Claudia Tenberge findet man als kostenlose Leseprobe auf der Internetseite der Zeitschrift Grundschule Sachunterricht (Leseprobe 2).

Auf der Internetseite des Raabe Verlags gibt es unter dem Titel "Rund ums Rad - vom Baumstamm bis zum Autoreife" einen Gratis-Download mit passendem Unterrichtsmaterial, inkl. Tipp-Karten und TÜV-Schein. 

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