03.05.16

Kleine Floßbauer

Schwimmen und Sinken ist ein Klassiker in der ersten und zweiten Klasse. Um das Thema ein bisschen spannender zu machen, habe ich es in meiner ersten Klasse mit dem Bau von Flößen verknüpft.


Der Einstieg in die Unterrichtseinheit erfolgte mithilfe einer kurzen Piraten-Geschichte:  

"Der Piratenkapitän Joe Morgan hat Schiffsbruch erlitten und ist auf einer einsamen Insel gestrandet. Wie es das Schicksal will, findet er auf dieser Insel eine Schatztruhe mit Edelsteinen. Doch wie soll er die Kiste nur zu seiner Heimatinsel bringen?" Die Antwort lag für die Kinder schnell auf der Hand - wir bauen ein Floß für den Piraten!

Nachdem die Kinder sich darauf geeinigt haben, ein Floß zu bauen, haben sie sich auf dem Schulhof und Zuhause zunächst auf die Suche nach geeigneten Materialien gemacht. Dann galt es herauszufinden, welche Materialien überhaupt auf dem Wasser schwimmen und somit für den Floßbau verwendet werden können. Als geeignet stellten sich unter anderem Äste, Korken, Styropor, Holzbretter  und verschiedene Verpackungsreste heraus. Zusätzlich benötigten die Kinder Bänder zum Verknoten und Zahnstocher zum Verbinden verschiedener Styroporteile.


Als Kriterien für gute Flöße haben wir uns auf folgende Punkte verständigt:


Ein gutes Floß...

   - schwimmt auf dem Wasser.
   - kann die Schatztruhe tragen.
   - kippt im Wasser nicht um.
   - geht nicht kaputt.
   - hat ein Segel oder eine Flagge. (Zusatzaufgabe)




Dann konnte der Floßbau endlich beginnen. Die Kinder haben 3-4 Stunden in Zweierteam gearbeitet und hatten große Freude am Konstruieren ihrer Flöße. Zwischendurch wurde in kleinen Wasserbecken immer wieder getestet, ob die Flöße schwimmen können und stabil genug sind, um eine kleine Holz-Schatztruhe zu transportieren.
Nachdem die Kinder ihre Flöße fertiggestellt haben, haben sie ihre Arbeitsergebnisse gezeichnet und stolz ihren Eltern präsentiert.


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