22.10.15

Willkommen im Schneckenterrarium

Unsere Gäste

Ein kleiner Rückblick auf ein Projekt für die erste Klasse im Sachunterricht: Im Sommer zogen fünf Bänderschnecken in die 1a ein! Damit Minimo, StreifenPiti und Co (immer wieder toll, wenn Kinder sich Namen ausdenken :-D) sich bei uns auch richtig wohlfühlen konnten, mussten wir vorher ein Terrarium einrichten. Dafür galt es folgende Fragen zu beantworten:
  • Welche Böden mögen Schnecken?
  • Welche Gegenstände müssen vorhanden sein?
  • Welcher Ort ist zum Abstellen des Terrariums geeignet?
  • Wie müssen die Wände sein, damit die Schnecken im Terrarium bleiben?
  • Was fressen Schnecken?
Wir beobachteten Schnecken in ihren natürlichen Lebensräumen und stellten fest, dass Schnecken feuchte Böden bevorzugen, gerne "klettern" und sich in den Schatten zurückziehen. Also bestückten wir eine Ikeabox mit Erde, Pflanzen, Stöckern und Steinen und beklebten die Griffe (Luftlöcher) mit einem Netz, sodass keine Schnecke vorzeitig fliehen konnte. Als Abstellort wählten wir einen Tisch abseits der Fensterfront, da Schnecken das direkte Sonnenlicht meiden.

Das eingerichtete Schneckenterrarium



In einem nächsten Schritt haben die Schüler dann mit mitgebrachtem Obst und Gemüse erprobt, was die Schnecken fressen. Gurke, Kresse und Salat waren besonders beliebt!

Insgesamt blieben die Schnecken zwei Wochen bei uns, bevor wir sie wieder in die Freiheit entließen. In dieser Zeit haben die Schüler sachkundliche Zeichnungen angefertigt und beschriftet und verschiedene Experimente mit den Schnecken durchgeführt.

Meiner Meinung nach sind Schnecken ein dankbares Thema für die erste Klasse, bei dem Schüler im Umgang mit lebenden Tieren lernen Verantwortung zu übernehmen und das sich toll handlungsorientiert umsetzen lässt!

Schönes ergänzendes Material zum Körperbau und Lebenskreis der Weinbergschnecke findet man in Kerstins Krabbelwiese.

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