18.05.17

Regenwurm Klappbücher

Zum Abschluss unseres Regenwurm-Themas haben meine Schüler Klappbücher in der Form von Regenwürmern hergestellt.

Wir haben dafür zunächst mögliche Überschriften (Feinde, Körperbau, Sinne, Lebensraum usw.) für die einzelnen Seiten des Klappbuches an der Tafel gesammelt. Zur Vorbereitung habe ich braune Tonpapierbögen in gleich große Streifen geschnitten. Die weißen Zettel stammen aus einem klassischen Memoblock.



06.04.17

Karten im Literaturunterricht

Anlässlich eines Grüffelo-Projektes haben meine Schüler im Deutschunterricht zum ersten Mal eine Karte zu einem Buch gezeichnet. Es sind teilweise sehr schöne Karten dabei herausgekommen, die den Weg der Maus durch den Wald anschaulich darstellen.



Um eine Karte zu einem Buch zeichnen zu können, müssen sich die Kinder im Vorfeld die Orte und den Verlauf der Geschichte noch einmal in Erinnerung rufen und auswählen, welche Etappen sie darstellen wollen. Die Aufgabenstellung setzt ein gutes Textverständis und Kreativität voraus und eignet sich somit zum Beispiel als Zusatzaufgabe für leistungsstarke Schüler.

Natürlich bietet sich nicht jedes Buch für die Darstellung in einer Karte an, aber ich kann mir vorstellen, dass sich die Aufgabe auch schön bei dem Thema Märchen einsetzen lässt.
Vielleicht hat jemand von euch ja schon Erfahrungen damit gemacht...?



28.03.17

Steinzeit-Dioramas

In den letzten Wochen habe ich mit einer zweiten Klasse zum ersten Mal Dioramas gebaut. Die Kinder hatten einen riesigen Spaß dabei und Sachunterricht wurde (jedefalls zeitweilig) bei vielen zum Lieblingsfach :) 

  

Nachdem wir die Lebensbedingungen in der Steinzeit im Unterricht erarbeitet haben, haben die Kinder zu zweit oder zu dritt eine passende Szene in einem Diorama (Schaukasten) gestaltet. Die benötigten Materialien (Schuhkarton, Naturmaterialien, ggf. passendes Spielzeug) haben sie selbst mitgebracht.



 

18.02.17

Von der Fantasielandschaft zur Karte

Die Wirklichkeit wird in Karten verkleinert, vereinfacht und "von oben" dargestellt. Das Lesen und Verstehen von Karten erfordert somit eine hohe Abstraktionsleistung von Grundschulkinder. Damit sie diese Herausforderung meistern können, muss das Kartenverständnis im Unterricht schrittweise angebahnt werden.

Eine mögliche Herangehensweise ist die Gestaltung von Fantasielandschaften in Schukartons und das anschließende Zeichnen von passenden Karten:


 Ablauf der Einheit

1. Brainstorming: Was ist eine Landschaft? Was kann in eine Landschaft gehören?
Zum Einstieg habe ich mit den Kindern an der Tafel verschiedene Dinge gesammelt, die in eine Landschaft gehören können. Als Inspiration dienten die Landschaftsillustrationen in dem wunderbaren Bilderbuch "Wo ist meine Schwester?" von Sven Nordqvist. 


 2. Bau von Fanstasielandschaften in Schuhkartons
Mit allerlei mitgebrachten Materialien bauten die Schüler zu zweit Landschaften in Schuhkartons und ließen ihrer Fantasie dabei freien Lauf. Abschließend versteckten sie einen kleinen Schatz in Form eines Glassteines in ihrer Landschaft. (Dauer: 3-4 Stunden)

3. Sichtung von Karten und Erarbeitung einer Legende
Wir haben uns dann verschiedene Karten angeschaut und die Kinder haben festgestellt, dass Dinge in Karten durch Symbole dargestellt werden, die in einer Legende erläuert werden. Die Teams haben sich auf Symbole für die Gegenstände in ihren Landschaften geeinigt.

4. Zeichnung von Karten
Jedes Kind hat eine Karte von seiner Landschaft erstellt. Sie haben dafür von oben in ihre Schukartons geschaut und die vereinbarten Symbole benutzt. Das Versteck des Schatzes wurde mit einem roten Kreuz markiert.


5. Schatzsuche und Rückmeldungen
Zum Abschluss durften die Kinder mithilfe der Karten in den Landschaften der anderen Gruppen nach dem versteckten Schatz suchen und haben sich gegenseitig Rückmeldungen zu ihren Karten gegeben.